Verschleißschutz Beschichtung

Verschleißerscheinungen betreffen Bauteile in beinahe allen Industriezweigen. Nahtlos gespritzte Kunststoff-Beschichtungen mit hohem Reibungskoeffizient schützen und schonen Ihre Bauteile, je nach Bedarf partiell oder flächig. Für die Lebensmittel- oder Pharmabranche erhalten Sie FDA-konforme Beschichtungen. Je nach Bauteilgeometrie sind Schichtdicken von circa 200 µm bis zu mehreren Millimetern möglich.

Vorteile und Zusatzeigenschaften von Beschichtungen mit Verschleißsschutz

Verschleißschutz-Beschichtungen aus PU, PUR oder TPU sind schlag- und kratzfest, besitzen eine hohe Rückprallelastizität und sind hochgradig schnitt-, einreiß- und weiterreißfest. Sie verteilen den Flächendruck und verhindern Abdrücke oder Kratzer auf empfindlichen Oberflächen.

Thermisches Spritzen

Das thermische Spritzen wird vor allem bei Verschleißschutz Beschichtungen angewendet.

Unterschiedliche thermische Spritzverfahren in Kombination mit einer breiten Palette an Werkstoffen ermöglichen maßgeschneiderten Lösungen von Verschleißproblemen wie Abrieb (Abrasion), Verklebung (Adhäsion) oder Reaktionsschichtverschleiß

(tribochemische Reaktion) und Ermüdung.

Durch Lichtbogenspritzen lassen sich metallische und auch karbidische Werkstoffe (Fülldrähte) wirtschaftlich verarbeiten.
Bei höchsten Ansprüchen an die Verschleißschutz Beschichtungen kann man durch Plasmaspritzen oxidkeramische Werkstoffe, wie z.B. Chromoxid (Härte ca. 1500 HV0,3, hohe chemische Beständigkeit im gesamten pH-Bereich) oder durch Hochgeschwindigkeitsflammspritzen bzw. Plasmaspritzen zähharte, hochverschleißbeständige karbidische Materialien (z.B. WC-Co, Härte ca. 1300 HV0,3) auftragen.

Bei der Auswahl des Werkstoffes und Verfahrens ist neben dem Schutz vor Verschleiß als Hauptanforderung das Beanspruchungsprofil (chemische Beanspruchung, Temperatur, etc.) zu berücksichtigen.

Das thermische Spritzen ist neben der Verschleißschutzbeschichtung bei Neuteilen auch sehr gut für die Instandsetzung geeignet.

Durch Kombination mit polymeren Deckschichten (Topcoats) wie zum Beispiel PTFE oder PFA kann man verschleissfeste Beschichtungen mit den Eigenschaften einer Antihaftbeschichtung und Gleitlackbeschichtung erzeugen.

Neben dem eigentlichen Verschleißschutz mit variabler Haftreibung und niedrigem Flächengewicht profitieren Sie von einer Reihe an zusätzlichen Eigenschaften der jeweiligen Beschichtung. Polyetherpolyolen zum Beispiel ist kälte- und mikrobenbeständig. Vernetzte Polyurethan-Elastomer-Beschichtungen sind überaus zäh und elastisch, abriebfest und gut dämpfend.

Verfahren:

Branchen:

  • Armaturenindustrie
  • Automobilindustrie
  • Chemieindustrie
  • Elektrotechnik
  • Energiesektor
  • Halbleiterindustrie
  • Instandhaltung / Reparatur
  • Kunststoffverarbeitende Industrie
  • Labortechnik
  • Lackiertechnik
  • Lebensmittelindustrie
  • Luftfahrttechnik
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Medizintechnik (Life Science)
  • Mess- und Füllstandstechnik
  • Möbelindustrie
  • Off-Shore
  • Papier- und Druckindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Transportwesen
  • Uhrenindustrie / Luxusgüter
  • Verpackungsindustrie

 

Schildern Sie uns Ihre Aufgabenstellung,
wir finden die ideale Beschichtungslösung für Sie.

Tel. +49 (0) 7121 98 8 56-0

 


Dieses Beschichtungsverfahren finden Sie bei uns bei folgenden Unternehmen:
  ADELHELM Kunststoffbeschichtungen GmbH
  EPOSINT AG Technische Kunsstoffbeschichtungen

id 4441
Lüfterrad mit Pu-Beschichtung als Verschleißschutz.
id 4442
Verschleißschutzbeschichtung mit Pu (Polyurethan) auf Förderschnecke.
id 4440