Lexikon

  • A
  • Abrasiv / Abrasionsbeständigkeit

    Unter Abrasion versteht man den Abtrag eines Materials durch mechanische Vorgänge. Abrasive Materialien besitzen eine schleifende oder reibende Wirkung. Die Abrasionsbeständigkeit ist die Widerstandsfähigkeit gegen abrasive Werkstoffe.


  • adcoat®

    adcoat® ist eine unternehmensspezifische, markenrechtlich geschützte Bezeichnung für hochwertige, funktionale Oberflächenbeschichtungssysteme und –Services (Beratung, Entwicklung, Durchführung Lohnbeschichtung) aus der international tätigen ADELHELM-Gruppe.

    adcoat® steht für ein breitgefächertes Portfolio mit aufeinander abgestimmten Behandlungsschritten, angefangen bei der Vorbehandlung (chemisch, mechanisch, thermisch gespritzt) über die Applikation bis hin zur Fertigbehandlung und Qualitätsdokumentation.


  • adcoat® ML

    adcoat® ML ist eine unternehmensspezifische Bezeichnung speziell für den Medizinbereich aus der ADELHELM-Gruppe und umfasst hydrophile Beschichtungen, Gleitbeschichtungen, Antihaftbeschichtungen, elektrisch isolierende Beschichtungen sowie medizinkonforme Markier- und Drucktechniken.


  • adcoat® ML Hydrophil – M

    adcoat® ML ist eine unternehmensspezifische Bezeichnung speziell für den Medizinbereich aus der ADELHELM-Gruppe für metallische Oberflächen.


  • adcoat® ML Hydrophil – R

    adcoat® ML ist eine unternehmensspezifische Bezeichnung speziell für den Medizinbereich aus der ADELHELM-Gruppe für Kautschuk oder flexible Oberflächen.


  • adcoat® ML Hydrophil – P

    adcoat® ML ist eine unternehmensspezifische Bezeichnung speziell für den Medizinbereich aus der ADELHELM-Gruppe für Kunststoffoberflächen.


  • Antihaftbeschichtung

    Eine Antihaftbeschichtung verhindert das Anhaften von unterschiedlichen Stoffen.


  • Additive

    Bei den Additiven handelt es sich um Hilfs- oder Zusatzstoffe, die Beschichtungsmaterialien in geringen Mengen zugesetzt werden um gewünschte Eigenschaften zu erreichen oder diese zu verbessern.


  • Adhäsion

    Bei der Adhäsion handelt es sich um einen Fachbegriff, der die Haftfestigkeit zwischen zwei Stoffen beschreibt. Adhäsion (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsions- oder Anhangskraft genannt.


  • Adhäsionsbruch

    Beim Adhäsionsbruch versagen die Bindekräfte bzw. Haftfestigkeiten zwischen zwei Stoffen. Adhäsionsbruch tritt beispielsweise zwischen einen klebenden Werkstoff und aufgetragenen Werkstoff auf.


  • Aseptisch

    Der Begriff aseptisch bedeutet steril oder keimfrei.


  • Aktivierung/Plasmaaktivierung

    Die Kunststoffe im allgemeinen sind von Natur aus unpolar und lassen sich ohne weiteres nicht beschichten, lackieren oder bedrucken. Man spricht von einer unzureichenden Oberflächenenergie. Die Oberfläche muss daher vorbehandelt werden. Eine der immer häufiger angewendete Methoden ist die Plasmaaktivierung. Dabei wird eine Oberfläche erschaffen, die verschiedene Bindungsmöglichkeiten für den Lack bietet. Als Maß für eine erfolgreiche Plasmaaktivierung dient die Erhöhung der Oberflächenenergie und die Benetzung.


  • Atmosphärendruckplasma

    Bei dem Atmosphärendruckplasma wird ein Gas mittels Hochspannung angeregt. Allerdings erfolgt die Plasmabildung im Gegensatz zum Niederdruckplasma im Umgebungsdruck und meistens mit Druckluft als Arbeitsgas. Das macht es für die Industrie attraktiv, denn im Vergleich zum Niederdruckplasma braucht man hier kein Reaktionsgefäß. Die zu behandelnden Oberflächen können inline einer Feinstreinigung und Aktivierung unterzogen werden.   

    Es findet eine Reinigung und Aktivierung der Oberfläche statt.


  • B
  • Benetzbarkeit

    Der Begriff Benetzbarkeit ist eine Eigenschaft einer Festkörperoberfläche und wird durch die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten bzw. Festkörperoberflächen beeinflusst. Die daraus folgende Benetzung entspricht dem Verhalten von Flüssigkeiten beim Kontakt mit der Oberfläche von Festkörpern.


  • Bindemittel

    Bindemittel sind filmbildende Stoffe (Harze), die in Verbindung mit verschiedenen Zusatzstoffen, Additiven und Pigmenten die funktionale Beschichtung ausbilden.


  • Biokompatibel

    Als biokompatibel werden Materialien in der Medizintechnik bezeichnet. Die Materialien dürfen keinen negativen Einfluss im direkten Kontakt mit lebenden Geweben oder Stoffwechselfunktionen ausüben.


  • C
  • Chemikalienschutz

    Unter Chemikalienschutz versteht man die Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen gegen verschiedene Chemikalien.


  • Chemische Beständigkeit

    Die chemische Beständigkeit ist die Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen gegen die Einwirkung von Chemikalien.


  • Coating

    Coating ist der englische Begriff für Beschichtung und bedeutet Schicht oder Überzug. Beschichtungen werden für viele Einsatzmöglichkeiten eingesetzt. Weitverbreitet sind Antihaftbeschichtungen und Korrosionsschutzsysteme.


  • D
  • Dry lubrication coating

    Dry lubrication coating ist die englische Bezeichnung für Trockenschmierbeschichtung. Eine Trockenschmierbeschichtung ermöglicht gute Gleiteigenschaften als auch Korrosionsschutz und wird beispielsweise für Ventile, Muttern oder Schrauben eingesetzt.


  • Durchschlagsfestigkeit

    Die Durchschlagsfestigkeit ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit von Isolierwerkstoffen gegen Hochspannungen. Sie wird durch das Verhältnis zwischen der elektrischen Spannung und Probenkörperdicke definiert. Die Durschlagfestigkeit wird in kV/mm angegeben.


  • DVGW W270

    DVGW ist die Abkürzung für Deutscher Verein des Gas und Wasserfaches. Im Arbeitsblatt W270 wird ein Prüfverfahren zur Bestimmung von mikrobiellem Wachstum auf nicht metallischen Werkstoffen, mit Kontakt von Trinkwasser definiert.


  • E
  • E-CTFE

    E-CTFE (Halar®) Thermoplastischer Fluorkunststoff

    ECTFE (Ethylenchlortrifluorethylen) ist ein thermoplastisches Fluorpolymer und zeigt optimale mechanische, thermische als auch elektrische Eigenschaften. Gleichzeitig wird dem E-CTFE eine sehr gute Chemikalienbeständigkeit zugeschrieben. Zudem besitzt E-CTFE eine ausgezeichnete Schlagfestigkeit. Deshalb wird E-CTFE gerne für Beschichtungen eingesetzt. Dabei sind Temperatureinsätze von -76°C bis +150°C möglich. Weiterhin zeigt E-CTFE gute Witterungs- und Strahlungsbeständigkeiten.


  • Elastomer

    Als Elastomer wird ein formfester Kunststoff bezeichnet, der unter Zug- und Druckbelastung elastisch verformbar ist. Sie nehmen nach einer Belastung wieder ihre ursprüngliche Form an. Elastomere werden beispielsweise für Reifen und Dichtungsringe eingesetzt.


  • Elektrisch ableitend

    Elektrisch ableitende Werkstoffe besitzen die Fähigkeit eine elektrostatische Ladung dauerhaft und kontrolliert abzuleiten.


  • Elektroisolation

    Die Elektroisolation ist die Widerstandsfähigkeit gegen den elektrischen Stromfluss.


  • Entfetten

    Entfetten ist eine Reinigungsmethode von Oberflächen und dient zur Vorbehandlung von nachfolgenden Beschichtungen bzw. Lackierungen. Dafür werden geeignete Lösemittel eingesetzt.  


  • Entlacken

    Beim Entlacken spricht man von der Entfernung alter Lackschichten. Die alten Lackschichten werden durch thermische, mechanische, physikalische oder chemische Prozesse entfernt. Es sind auch Kombinationen verschiedener Prozesse möglich.


  • EpoTime

    EpoTime ist eine klemmende Schraubensicherung der EPOSINT AG, die sich millionenfach bewährt. Die Schraubensicherung hat einen niedrigen Eindrehmoment als auch einen hohen Losdrehmoment. Bewährte Einsatzgebiete sind die Uhren- und Mikromechanikindustrie. Durch Einsatz der EpoTime sind alle Schrauben und Gewindeverbindungen gegen selbständiges Lösen durch Stoß- und Vibrationsbelastungen gesichert. EpoTime stellt eine bedeutende Alternative zu klebenden Sicherungen dar.


  • ETFE

    Der Kunststoff ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) ist ein fluoriertes Copolymer, welches sich aus den Monomeren Tetrafluorethylen und Ethylen zusammensetzt. ETFE wird dank seiner guten Chemikalienbeständigkeit für Beschichtungen in der chemischen Industrie eingesetzt. Hierbei sind Temperatureinsätze von bis zu 150°C erreichbar.


  • EVAL

    EVALTM (Ethylen-Vinylalkohol) ist ein Copolymer aus den Monomeren Ethylen und Vinylalkohol. EVALTM wird auch als EVOH bezeichnet. Eine besondere Eigenschaft ist die hohe Sauerstoff- und Gasbarriere. Somit wird EVOH bevorzugt in der Verpackungsindustrie sowie im Verbund für industrielle Anwendungen eingesetzt. EVALTM ist eine eingetragene Handelsmarke der Kuraray Co. Ltd.


  • EXCALIBUR®

    EXCALIBUR® ist eine registrierte Handelsmarke der Firma Whitford und wird für eine verschleißoptimierte Antihaftbeschichtung eingesetzt.


  • F
  • Factory Mutual / FM

    Die Factory Mutual ist ein weltweit akkreditiertes Industriesachversicherungsunternehmen.


  • FEP

    FEP (Fluorethylenpropylen) ist ein thermoplastisches Copolymer aus PTFE und Hexafluorpropylen.


  • FDA Konformität

    FDA (Food and Drug Administration) ist die Lebensmittelüberwachung- und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten. Sie informiert über gesetzliche Bestimmungen von Lebensmitteln und Arzneimitteln.


  • Fluorkunststoff / Fluorpolymere

    Die Fluorkunststoffe bzw. Fluorpolymere sind Polymere, bei denen ein großer Teil oder alle enthaltenen Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt wurden. Fluorkunststoffe zeigen eine hohe Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit.


  • Funktionale Beschichtung

    Funktionale Beschichtungen sind Beschichtungen mit spezifisch angepasster Funktion für abgestimmte Einsatzgebiete.


  • G
  • Gitterschnitt

    Der Gitterschnitt ist ein Prüfverfahren und wird für die Bestimmung der Haftfestigkeit von Beschichtungen / Lacken eingesetzt.


  • Gleitlack

    Gleitlack wird als Beschichtungsmaterial für Trockenschmierungen eingesetzt und dient als Gleitbeschichtung auf Metallen, Elastomeren und Kunststoffen.  


  • Gleitreibung

    Die Reibung zwischen zwei berührenden und zueinander bewegenden Körpern wird als Gleitreibung bezeichnet. Sie tritt an den Kontaktoberflächen der Körper auf.


  • Graphit

    Graphit ist ein oft vorkommendes Mineral mit besonderen Eigenschaften. Aufgrund seiner elektrischen Leitfähigkeit, Härte und Gleiteigenschaften ist Graphit sehr gut als Füllstoff für Kunststoffe geeignet.


  • H
  • Haftreibung

    Als Haftreibung wird die Kraft bezeichnet, die das Gleiten zwischen sich bewegender und berührender Körper beeinflusst bzw. hemmt.


  • Halar®

    Halar® ist ein eingetragener Handelsname der Solvay Solexis und wird als thermoplastische Fluorpolymer-Beschichtung eingesetzt. Weitere Informationen siehe E-CTFE.


  • Hydrophil

    Hydrophil werden Materialien bezeichnet, die stark mit Wasser oder andren polaren Stoffen wechselwirken.


  • Hydrophob

    Hydrophob werden Materialien bezeichnet, die nicht mit Wasser oder anderen polaren Stoffen wechselwirken.


  • I
  • IMDS

    Die Abkürzung IMDS (International Material Data System) steht für ein weltweites standardisiertes Austausch- und Verwaltungssystem für Materialdaten in der Automobilindustrie.


  • Integrative Managementsystem / IMS

    Im IMS werden Methoden und Instrumente zur Einhaltung von Anforderungen aus diversen Bereichen, beispielsweise Qualität oder Sicherheit, einheitlich strukturiert. Die Struktur wird für die Leitung und Überwachung von Organisationen eingesetzt.


  • ISO Klasse 9/8

    Die Reinraumklassen ISO 1 bis ISO 9 werden in der DIN EN ISO 14644-1 definiert. Dabei werden die Reinraumklassen nach Partikelkonzentration in m3 Luft aufgelistet.


  • ISO 9001

    Die DIN EN ISO 9001 ist eine international geltende Norm aus der Gesamtreihe der DIN EN ISO 9000. Sie gilt als weltweit anerkannter Standard, der Anforderungen an ein wirksames Qualitätsmanagement in einem Unternehmen definiert.


  • ISO 14001

    Die ISO 14001 ist eine internationale Umweltmanagementnorm und definiert anerkannte Anforderungen von Umweltmanagementsystemen.


  • ISO 50001

    Die international gültige Energiemanagementnorm ISO 50001 unterstützt Organisationen und Unternehmen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements.


  • Isolationsbeschichtung

    Isolationsbeschichtungen werden für die Elektroisolation und Durchschlagsfestigkeit von Werkstoffen eingesetzt.


  • K
  • Kavitation

    Kavitation entsteht durch hohe Strömungsgeschwindigkeiten von Flüssigkeiten. Dabei können sich spontan Dampfbläschen ausbilden. Diese Kavitationsblasen zerfallen implosionsartig mit hohen Druckauslastungen und tragen zur Erosion von Materialien bei.


  • Kohäsion

    Die Kohäsion beschreibt die Bindungskräfte zwischen Atomen oder Molekülen eines gleichen Stoffes.


  • Kohäsionsbruch

    Der Kohäsionsbruch ist ein Materialversagen, der durch Einwirkung von Zugkräften gegen die Kohäsion innerhalb eines Materials hervorgerufen wird.


  • Kontaktwinkel

    Als Kontaktwinkel (griech. Theta Θ) ist der Winkel bezeichnet, der durch einen Flüssigkeitstropfen auf einer Festkörperoberfläche entsteht. Er wird auch als Rand- oder Benetzungswinkel definiert.


  • Korrosionsschutz

    Als Korrosionsschutz wird eine Beschichtung / Lackierung bezeichnet, die Schutz gegen aggressive Medien bietet.


  • Kryogen

    Als Kyrogene werden Stoffe, Prozesse oder Eigenschaften bezeichnet, die im Zusammenhang mit niedrigen Temperaturbereichen stehen. Bekannte Vertreter der Kyrogene sind flüssiger Stickstoff und gefrorenes Kohlenstoffdioxid (Trockeneis).


  • KVP

    Der kontinuierliche Verbesserungsprozess umfasst die Maßnahmen und Methoden, die geeignet sind, Qualität der Produkte und Prozesse sowie alle Tätigkeiten in einem Unternehmen stetig zu verbessern.


  • L
  • Leitfähigkeit

    Die Leitfähigkeit ist eine physikalische Eigenschaft von Materialien und beschreibt die Fähigkeit, Energien zu transportieren (Elektrizität und Wärme).


  • Lohnbeschichter

    Lohnbeschichter sind Dienstleister, die auf Beschichtungen von Werkstoffen spezialisiert sind.


  • Lösemittel

    Lösemittel sind Stoffe, die Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe lösen und verdünnen können. Hierbei finden keine chemischen Reaktionen statt. Lösemittel werden auch als Lösungsmittel und Solvent bezeichnet. 


  • LubriCoat

    Lubricoat ist ein Unternehmen der ADELHELM Gruppe und umfasst die Geschäftsfelder der Gleitlackbeschichtungen und Trockenschmierung als auch den Korrosionsschutz.


  • M
  • Massenbeschichtung

    Die Massenbeschichtung wird für Kleinteile beispielgebend im Tauchschleuderprozess oder in Tauchtrommeln eingesetzt und bietet einen wirtschaftlichen Vorteil.


  • MIC

    MIC kommt aus dem medizinischen Bereich und steht für minimal invasive Chirurgie. Unter MIC versteht man einen operativen Eingriff mit kleinsten und minimalen Verletzungen von Haut oder Weichteilen.


  • MoS2

    MoS2 (Molybdändisulfid) ist ein Mineral und wird für die Trockenschmierbeschichtung als Gleitmittel eingesetzt.


  • N
  • Niederdruckplasma

    Ein Niederdruckplasma ist Plasma mit einem niedrigeren Druck als der Atmosphärendruck.


  • NORSOK

    NORSOK ist eine Zertifizierung in der Öl- und Gasindustrie.


  • O
  • Oberflächenspannung

    Als Oberflächenspannung wird die Eigenschaft einer Oberfläche zwischen einer Flüssigkeit und Gas bezeichnet.

    Die Oberflächenspannung ist ein durch Molekularkräfte verursachter Effekt von Flüssigkeiten, um die Oberfläche klein zu halten. Oberflächen von Flüssigkeit verhalten sich annähernd einer gespannten und elastischen Folie.


  • Oxidation

    Eine Oxidation ist eine chemische Reaktion bei der ein Atom oder Molekül Elektronen abgibt. Gleichzeit wird das abgegebene Elektron durch ein anderes Atom oder Molekül aufgenommen. Hierbei spricht man von der Reduktion. Beide Teilreaktionen werden als Redoxreaktion bezeichnet.


  • P
  • PEEK

    PEEK (Polyetheretherketon) ist ein thermoplastischer Kunststoff und zählt zu den Hochleistungskunststoffen. PEEK zeigt eine sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien und Verschleiß. Zudem sind Einsatzgebiete bei hohen Temperaturbereichen möglich.


  • PFA

    PFA (Perfluoralkoxy) sind vollständig fluorierte Copolymere aus Tetrafluorethylen (TFE) und Perfluoralkoxyvinylethern (z.B. Perfluorpropylvinylether). PFA-Polymere sind thermoplastische Fluorpolymere. Die Eigenschaften verhalten sich annährend der von PTFE. Allerdings kann PFA thermoplastisch verarbeitet werden.


  • Plasma

    Plasma bezeichnet eine physikalische Zustandsform, in der ein Teilchengemisch teilweise in geladenen Komponenten, Ionen und Elektronen vorliegen. Somit enthält Plasma freie Ladungsträger.


  • Plasmapolymerisation

    Die Plasmapolymerisation ist eine Möglichkeit der Plasmabeschichtungen und gehört somit zu einer speziellen plasmaaktiven Variante der chemischen Gasabscheidung. Während einer Plasmabeschichtung werden funktionelle Schichten auf einer Oberfläche aufgebracht. Bei der Plasmapolymerisation werden gasförmige Moleküle im Plasma zu Radikalen gespalten. Die Radikale lagern sich auf den Oberflächen ab und bilden feste Polymere.


  • Plasmareinigung

    Die Plasmareinigung wird für Oberflächenreinigungen vieler Materialien beliebiger Oberflächengeometrie eingesetzt. Mit der Plasmareinigung können sehr gut organische Rückstände durch Sauerstoff- und Luftplasma entfernt werden.


  • Polyamid / PA

    Thermoplastische Polyamide bestehen aus regelmäßig wiederholenden Amidbindungen entlang der Polymerhauptkette. Die Amidbindung entsteht aus einer Polymerisation von Carbonsäuren und Aminen. Die Amidbindung kann wieder hydrolytisch gespalten werden. Polyamide zeigen sehr gute mechanische Eigenschaften und sind chemisch beständig gegen organische Medien.


  • Polyethylen / PE

    Polyethylen wird aus der Polymerisation von Ethen hergestellt und ist ein thermoplastischer Kunststoff. PE gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Zudem ist Polyethylen teilkristallin und unpolar.


  • Polymerwerkstoff

    Polymerwerkstoffe sind feste Materialien, die aus organischen Makromolekülen bestehen. Polymerwerkstoffe werden aus der Polymerisation von Monomeren hergestellt.


  • Polysiloxan

    Polysiloxane sind makromolekulare siliciumhaltige Verbindungen mit der allgemeinen Formel R3Si−[O−SiR2]n−O−SiR3.

    R steht dabei vorrangig für Alkylgruppen und Wasserstoffatome. Polysiloxane sind flexibel und temperaturstabil zwischen Temperaturbereichen von ca. -5°C bis 200°C. Zudem ist die Gasdurchlässigkeit hoch.


  • Polyurethan / PU

    Die Polyurethane sind Kunststoffe oder Kunstharze und werden aus Polyadditionsreaktion von Diolen sowie aus Polyolen mit Polyisocyanaten hergestellt. Polyurethane werden auch als PUR bezeichnet.


  • PP

    Polypropylen wird aus der Polymerisation von Propen hergestellt und ist ein thermoplastischer Kunststoff. PP gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Zudem ist Polypropylen teilkristallin und unpolar.


  • Primer

    Als Primer wird die Erstschicht einer Beschichtung bezeichnet und dient als Haftvermittler für weiterfolgende Beschichtungen.


  • PTFE

    PTFE (Polytetrafluorethylen) ist ein fluorierter Kohlenwasserstoff mit einer hochmolekularen, teilkristallinen Struktur. PTFE zeichnet sich besonders durch seine vielen Eigenschaften aus. Beispielgebend sind unter anderem die Chemikalienbeständigkeit, sehr gute Gleiteigenschaften und das Antihaftverhalten.


  • PUR

    PUR Kunststoffe werden unter Polyurethan / PU dargestellt.


  • R
  • Reinraum

    Sauber- und Reinräume unterscheiden sich in der maximal genehmigten Partikelgröße in Luft. Im Reinraum ist die maximale Partikelgröße nach DIN EN ISO 14644–1 bestimmt (Partikelgrößen bis 5 µm). Die maximale Partikelgröße in Sauberräumen wird nach VDA 19 eingehalten (Partikel bis zu 600 µm). Für medizinische Beschichtungsprozesse bietet ADELHELM Sauber- und Reinräume der Klasse ISO 9/8. Im Reinraum beschichten wir Ihre Substrate gemäß sensiblen Qualitätsnormen beziehungsweise gesetzlichen Vorgaben.


  • Reibungskoeffizient

    Der Reibungskoeffizient definiert die Reibungskraft im Verhältnis zur Anpresskraft, die zwischen zwei Körpern vorliegt. Als Formelzeichen wird der Reibungskoeffizient als dimensionslose Reibungszahl µ angegeben.


  • Rilsan®

    Rilsan® ist eine eingetragene Handelsmarke der Firma Arkema. Das Polyamid Rilsan® wird aus nachwachsenden Rizinus-Samen hergestellt. Rilsan® ist auch unter dem Namen Polyamid 11 bekannt und wird für pulverförmige Kunststoffbeschichtungen eingesetzt.


  • S
  • Sauberraum

    Sauber- und Reinräume unterscheiden sich in der maximal genehmigten Partikelgröße in der Luft. Im Reinraum ist die maximale Partikelgröße nach DIN EN ISO 14644–1 bestimmt (Partikelgrößen von 5 µm). Die maximale Partikelgröße in Sauberräumen wird nach VDA 19 eingehalten (Partikel bis zu 600 µm).


  • Sintern

    Als Sintern wird ein urformendes Fertigungsverfahren für Formteile bezeichnet. Dabei werden pulverförmige Massen bei Druck und hohen Temperaturen zu einem neuen Werkstoff verfestigt.


  • T
  • Thermische Beständigkeit

    Die thermische Beständigkeit ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber thermischer Belastung.


  • TPU

    TPU ist die Abkürzung von thermoplastischem Polyurethan und zählt zu den thermoplastischen Elastomeren (TPE).


  • Trockenschmierung

    Trockenschmierungen werden eingesetzt um den Reibungskoeffizienten von Werkstoffen zu verringern.


  • U
  • USP Class 6

    Der USP Class VI-Standard wird von der United States Pharmacopeia (USP), einer staatlich unabhängigen Überwachungseinrichtung kontrolliert. Die USP fördert die öffentliche Gesundheit durch die Entwicklung und Einführung von modernsten Normen zur Sicherstellung der Qualität von Arzneimitteln und anderen Technologien der Gesundheitsfürsorge.

    USP Class VI-Compounds wurden den nachfolgenden Tests unterzogen:

    • Zytotoxizität
    • Hämatozytolyse
    • Pyrogenizität
    • Allergisierung

  • V
  • VOC

    Als VOC (volatile organic compounds) werden flüchtige organische Verbindungen bezeichnet, die bereits bei geringen Temperaturen verdampfen.


  • Vorbehandlungsverfahren

    ADELHELM setzt verschiedene Verfahren der Vorbehandlung von Werkstoffen ein. Dazu gehören folgende Verfahren:

     

    • Entfetten mit verschiedenen Lösemittel oder wässrigen Medien
    • Sand- oder Korundstrahlen
    • Thermische Verfahren

  • W
  • Wirbelsinterung

    Die Wirbelsinterung ist ein Pulverbeschichtungsverfahren, bei dem eine vorgewärmte Komponente in ein Pulverbad eingetaucht wird. Durch Einsatz von einströmender Luft verschmelzen die Pulverteilchen schichtweise auf der Komponentenoberfläche. Wirbelsinterung wird zur Aufbringung von Kunststoffüberzügen oder Beschichtungen auf Metalloberflächen eingesetzt.


  • Z
  • Zinkphosphatierung

    Die Zinkphosphatierung zählt zu den schichtbildenden Oberflächenverfahren und dient zur Vorbehandlung von metallischen Oberflächen. Mit Hilfe dieses Verfahren ist eine Steigerung der Korrosionsbeständigkeit möglich.